{"id":220,"date":"2021-01-25T21:28:31","date_gmt":"2021-01-25T19:28:31","guid":{"rendered":"http:\/\/wtb-ol.de\/?p=220"},"modified":"2023-11-14T12:14:49","modified_gmt":"2023-11-14T10:14:49","slug":"westfalens-schoenste-ol-karte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wtb-ol.de\/?p=220","title":{"rendered":"Westfalens sch\u00f6nste OL Karte"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Rahmen der Serie Deutschlands beste O-Sport Karte und Gel\u00e4nde hatte Uwe Dresel neben der bundesweit vorgestellten Karte auch noch eine erstaunliche Karte in Westfalen wieder gefunden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>D\u00e4nisches Gel\u00e4nde \u2013 Mitten in Westfalen <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Nordrand des Ruhrgebiets liegt das Gebiet, das bei seiner ersten Nutzung bei den Deutschen Staffelmeisterschaften 1988 die Teilnehmer in Erstaunen versetzte. Die Gel\u00e4ndeformen des \u201eWaldbeerenberg\u201c sind eher im mittleren D\u00e4nemark oder in Danzig zu vermuten und nicht in der Mitte von Westfalen. <br>W\u00e4hrend der Kreidezeit lagerten sich Quarzsande in einem H\u00fcgelland des s\u00fcdlichen M\u00fcnsterlands ab. Zus\u00e4tzlich drangen die Gletscher der Saale-Eiszeit vor ca. 200 000 Jahren bis in diese Region vor und formten die Sandfl\u00e4chen. Heute liegt hier der Naturpark Hohe Mark mit einer Gr\u00f6\u00dfe von ca. 2000 km\u00b2.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem Uwe f\u00fcr die SU\nAnnen in den Mittelgebirgen entlang der Ruhr einige Karten erstellt\nhatte, zog es ihn in die das eiszeitliche H\u00fcgelland n\u00f6rdlich des\nRuhrgebiets. Hier entstand die OL-Karte \u201eStimberg\u201c, die f\u00fcr den\nJLVK 1985 sowie die Ultralang-Bestenk\u00e4mpfe 1986 genutzt wurde. Im\nJahr 1988 folgt die Karte \u201eWaldbeerenberg\u201c f\u00fcr den Deutschen\nStaffelmeisterschaften sowie sp\u00e4ter die Karte \u201eJammertal\u201c. \nEinen weiteren Meilenstein stelle auch die Kartierung der\n\u201eBorkenberge\u201c f\u00fcr die Meisterschaften der Britsh Army Germany\ndar, die dieses Gel\u00e4nde als Truppen\u00fcbungsplatz nutzten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum\ngenau diese Karte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zu Gel\u00e4nden, die in den Mittelgebirgen und insbesondere in Westfalen vorkommen, ist am \u201eWaldbeerenberg\u201c ein st\u00e4ndiges, genaues Kartenlesen des H\u00f6henbildes gefordert. Zus\u00e4tzlich gibt es durch die T\u00e4ler und Mulden interessante Routenwahl-m\u00f6glichkeiten. In dem Wald wechselt h\u00e4ufig der Bewuchs vom super offenem Buchenwald bis zu teilweise dichtem Fichtenbestand. Auch verteilt sich die Steigung auf die gesamte Bahn. Zumindest in den 80iger Jahren waren Laufzeit von knapp \u00fcber 5 min\/km Lauflinie m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"746\" src=\"https:\/\/wtb-ol.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/1988-DM-Staffel-Karte-H19-1024x746.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-222\" srcset=\"https:\/\/wtb-ol.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/1988-DM-Staffel-Karte-H19-1024x746.jpg 1024w, https:\/\/wtb-ol.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/1988-DM-Staffel-Karte-H19-300x218.jpg 300w, https:\/\/wtb-ol.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/1988-DM-Staffel-Karte-H19-768x559.jpg 768w, https:\/\/wtb-ol.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/1988-DM-Staffel-Karte-H19-1200x874.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Welche\nDistanz\/ welches Training eignet sich auf dieser Karte am besten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\nKarte eignet sich sehr gut f\u00fcr ein Mittel-OL-Training. Gut geeignet\nsind auch Trainingsformen mit Karte, die nur das Braunbild zeigen\noder ohne das Wegenetz gedruckt werden. Hier liegt der Fokus auf dem\nOrientieren nach H\u00f6hekurven.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche\nErinnerungen hast du an die Karte und die DM-Staffel-OL 1988?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Da ich von 1985-1990 als Bundestrainer f\u00fcr den Nachwuchs t\u00e4tig war, hatte ich gute Kontakte zu den Trainern der anderen Nationen. Es gab daher in dieser Zeit mehrere Trainingslager von Junioren-Teams verschiedener Nationen im westlichen Westfalen \u2013 auch zur Vorbereitung auf die Junioren-WM 1991 in Deutschland. 1988 folgten die frisch gebackenen Junioren-Weltmeister aus D\u00e4nemark meiner Einladung zu dem OL-Wochenende der SU Annen. Die jungen D\u00e4nen gingen in allen Wettk\u00e4mpfen an den Start und dominierten im Staffelrennen die Herren-Konkurrenz von Beginn an. Am Ende lag das erste Team \u00fcber 10 Minuten vor dem Deutschen Meister vom OLV Uslar.  Auf ihren Erfolg im Interview angesprochen, gaben sie an, sich wie zu Hause in J\u00fctland gef\u00fchlt zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welchen\ngeografischen Vorteil siehst du allgemein in OL-Deutschland?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Deutschland\nhat eine riesige Spannbreite von Gel\u00e4nden. Allein das Beispiel\nWestfalen und Naturpark Hohe Mark zeigen, dass in vielen\nBundesl\u00e4ndern unerwartet interessante Gel\u00e4nde vorhanden sind. Sie\nm\u00fcssen nur durch OL-Vereine erschlossen werden. Oft reichen sie\nschon aus, um einer gro\u00dfen Anzahl von Wettk\u00e4mpfern neue\nOL-Erfahrungen zu vermitteln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen der Serie Deutschlands beste O-Sport Karte und Gel\u00e4nde hatte Uwe Dresel neben der bundesweit vorgestellten Karte auch noch eine erstaunliche Karte in Westfalen wieder gefunden. 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